Care-Energy Holzpellets

 

 

Aktuelle Marktinfos

vom 25.07.2013 Heizung modernisieren? Dann umstellen auf Pelletheizung!

Eine Pelletheizung ist das Mittel der Wahl, wenn man kostengünstig und umweltfreundlich heizen möchte. Eigenheimbesitzer, die derzeit eine neue Heizungsanlage auswählen müssen stehen vor der Qual der Wahl. Egal ob ein Altbau saniert wird und im Zuge dessen eine neue Heizungsanlage installiert werden soll, oder ob neu gebaut wird und eine Grundsatzentscheidung getroffen werden muss, wie das Heim zukünftig beheizt werden soll. Unsere Empfehlung geht ganz klar zur Pelletheizung. Natürlich gibt es auch bei der Heizungsmodernisierung zur Pelletheizung Vor- und Nachteile, wie bei jeder anderen Heizungsart, bzw wie bei jedem anderen Brennstoff auch.

Zu den Nachteilen gehört, dass das Haus oder das Grundstück über ausreichend Platz verfügt, so dass eine entsprechende Menge Pellets gelagert werden kann. Die Lagermöglichkeiten für Pellets sind inzwischen aber an fast alle Gegebenheiten angepasst und reichen vom Erdtank, über Silos bis hin zur umgebauten Scheune oder Keller. Ein weiterer Nachteil ist, dass die Anschaffungskosten einer Pelletheizung im Vergleich zu den Anschaffungskosten einer Ölheizung oder Gasheizung höher sind. Um dies aber zu relativieren und den Einbau der umweltfreundlichen Heizungen zu fördern, bietet der Bund und auch die einzelnen Bundesländer, Städte und Kommunen spezielle Förderprogramme an, die eine Investition in eine solche Heizungsanlage subventionieren.
Ganz klarer Vorteil einer Pelletheizung ist, die unabhängige Preisgestaltung des Brennstoffs. Holzpellets werden nicht an Börsen gehandelt und unterliegen Spekulationen oder Ähnlichem. Lediglich regionale und saisonale Faktoren können auf die Preisgestaltung Einfluss nehmen. Seit Jahren ist das Heizen mit Holzpellets wesentlich günstiger als das Heizen mit Gas oder Öl und liegt auch heute noch bis zu 30% unter den vergleichbaren Kosten. Unabhängig von den finanziellen Faktoren ist das Pelletheizen die Alternative für unsere Umwelt. Die Holzpresslinge verbrennen C0² neutral und belasten unsere Umwelt nicht. Das Verbrennen von Öl und Gas und auch deren Gewinnung hingegen sind mit verantwortlich für den Treibhauseffekt und sein Voranschreiten.

 

Aktuelle Pelletspreise:

Deutschland: 258,81 € inkl. MwSt. (Durchschnitt pro Tonne bei einer Gesamtabnahme von 6,1 t DINplus Pellets, entspr. 3.000 Litern Heizöl)

Österreich: 224,95 € inkl. MwSt. (Durchschnitt pro Tonne bei einer Gesamtabnahme von 6,1 t DINplus Pellets, entspr. 3.000 Litern Heizöl)

 

 Energie aus Holz

Eine ältere aber auch nachhaltigere Energieversorgung ist kaum zu finden, denn schon seit jeher wird Holz genutzt um Wärme zu produzieren. Eine moderne Form dieser Holznutzung ist durch Holzpellets möglich.

Die Herstellung der Holzpellets erfolgt meist nahe der Rohstoffquelle. Das sind z. B. Säge- und Hobelwerke, in denen als Koppelprodukt Holzabfälle anfallen. Auch aus Stammholz werden Pellets produziert. Die Rohstoffe werden zunächst zerkleinert, beispielsweise durch eine Hammermühle. An das Pelletwerk oder die Holzverarbeitung angeschlossene Biomasseheizwerke oder Biomasseheizkraftwerke können die Wärme zur Trocknung der Rohstoffe liefern. In einer Pelletieranlage (Pelletpresse) werden die Pellets geformt. Das Material wird unter hohem Druck durch eine Stahlmatrize (Rund- oder Flachmatrize) mit Bohrungen im gewünschten Pelletdurchmesser (je nach Matrize 6 bis 10 mm) gepresst. Durch den Druck findet eine Erwärmung statt, die das im Holz enthaltene Lignin erhitzt und verflüssigt, so dass es als Bindemittel fungiert. Unter Umständen ist eine Zugabe von weiterem Bindemittel (Stärke oder Melasse) mit Anteilen von 0,2 bis 2 % notwendig. Beim Austreten aus der Matrize schneidet ein Abstreifmesser die Stränge zu Pellets der gewünschten Länge (10 bis 30 mm).

Der Energieaufwand bei der Pelletherstellung beträgt üblicherweise bei Verwendung von trockenem Restholz ca. 2,7 % des Energiegehaltes. Wird hingegen feuchtes Industrie- oder Waldrestholz zur Pelletierung benutzt, kann die benötigte Energie zwischen 3 und 17 % betragen (Im Vergleich: Bereitstellungsaufwand von Heizöl: 12 %).

Für Holzpellets gilt in Europa die Europäische Norm EN 14961 „Feste Biobrennstoffe – Brennstoffspezifikationen und -klassen“. Zur Anwendung kommt Teil 1 „Allgemeine Anforderungen“ der Norm, für Pellets zum nichtindustriellen Gebrauch darüber hinaus Teil 2 „Holzpellets für nichtindustrielle Verwendung“. Teil 2 legt engere Spezifikationen fest, da die hier verwendeten Kleinfeuerungsanlagen in der Regel mit weniger aufwändigen Steuerungen und Abgasreinigungen ausgestattet sind, nicht von Fachkundigen betrieben werden und sich in bewohntem Gebiet befinden.

Care-Energy verwendet zur Produktion von Wärme aus Holz ausschließlich diese Norm entsprechende Holzpellets. Sie wünschen ein persönliches Angebot zur Versorgung von Energie aus Holz, dann nehmen Sie bitte mit Ihrem persönlichen Care-Energy Kundenberater Kontakt auf, oder schreiben Sie uns eine Anfrage mittles unseres Kontaktformulars.